Sarah Tobler ist 1977 in St.Gallen geboren.
Sie lebt und arbeitet in Winterthur.
Als Jugendliche besuchte sie Mal- und Zeichenkurse beim Schottischen Künstler Andrew James Ward in St. Gallen. In dieser Zeit entstand eine Vielzahl von ersten Aktbildern auf Papier und Karton.
Nach dem Maturabschluss intensivierte sie die Arbeit am menschlichen Modell, indem sie 2 Jahre im Gruppenatelier
The Place in St. Gallen malte und mit verschiedenen Techniken experimentierte, u.a. mit Ton, Gips, Holz, auch dreidimensionale Arbeiten entstanden.
Es folgten erneut Kurse in Malerei, Aktmalerei bei Mentor Andrew James Ward und ein Malaufenthalt in der Toskana. Danach freies Arbeiten im Gruppenatelier
Blue Door in Zürich.
Seit Anfang 2007 freies Arbeiten im eigenen Atelier auf dem Sulzer-Areal.
Der Mensch und seine Alltagsgeschichten stehen im Zentrum ihres Schaffens, das sich um Themen wie Fragment, Moment, Vergänglichkeit, Flüchtigkeit, Intimität, Distanz und Nähe dreht. Dabei spielen das Beobachten und das Skizzenhafte eine wichtige Rolle. Seit Sommer 2009 entstehen auch Kurzfilme mit einfachen Choreografien, in denen der Protagonist, die Protagonistin alleine und oft mit sich selbst und einer alltäglichen Situation beschäftigt ist. In den Serien
Cut Out werden aus den Filmen entnommene Stills auf Leinwand gemalt und zu einem neuen Bewegungsablauf, zu einer neuen Geschichte zusammengesetzt. Manchmal wird dann die mehrteilige Bilderserie wieder mit Filmsequenzen überlagert oder zu einem neuen Stop-Motion-Film verarbeitet. Die Bilderserien thematisieren fragmentarisch Bewegungsabläufe einer alltäglichen Handlung und intendieren die Veränderung der Aktion durch Lücken und Sprünge in Ablauf und Bildreihenfolge.
Die meisten Bilder entstehen grossformatig auf Leinwand, Baumwolle und PVC-Folie, mit Fingerfarbe, Graphitstift, Pastellkreiden, Acryl, Neocolor und Sand gemalt.
Sarah Tobler was born in 1977 in St.Gallen, Switzerland. She lives and works in Winterthur.
During her adolescence she became fascinated in drawing the human figure and all its facets. Precise but sketchy observation is very important in her work about people and their daily lives. Her work centers on topics like touch, dream, moment, caducity, intimacy, distance and closeness. Over the past 2 years she has also been producing short films with basic choreographies in which the protagonist is often alone and self-absorbed in an ordinary situation. In the series “Cut Out” she takes some stills out of the films which she then translates onto canvas where they are composed into new story. Sometimes she overlays the serial painting with film sequences. Most of her paintings are large-sized and painted in mixed media; acrylic, oil-sticks, sand, pastels, graphite and finger-paint on canvas, cotton and wood. Since 1993 she has worked in several group-studios in St.Gallen and Zurich and experimented with various materials. Between 1991 and 1997 she was mentored by Andrew James Ward, a Scottish artist.
She has been working in her own studio located on the Sulzer-Areal in Winterthur since 2007.